“Ein guter Lehrer ist ein Künstler, weil Lehren eine Kunst ist”

Heribert Prantl schreibt in seinem Beitrag “Die AfD-Schule” in der Süddeutschen Zeitung vom 15. Mai 2026:

Lehrer brauchen nicht ständig neue Aufgaben, sondern mehr Freiheiten für eigene Ideen und guten Unterricht. Sie brauchen Freiraum und Zeit für den einzelnen Schüler, für Projekte und Zusammenarbeit auch mit außerschulischen Einrichtungen. Ein guter Lehrer ist ein Künstler, weil Lehren eine Kunst ist.

Schöne Worte. Wer bringt sie der Schulministerin von NRW, Dorothee Feller, näher? Es täte not: In Nordrhein-Westfalen genießen die Lehrer noch nicht einmal mehr die Freiheit, ob sie digitale Medien einsetzen oder nicht: “Abschließend soll daher darauf hingewiesen werden, dass die pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte nicht die Entscheidung, ob die Digitalisierung und damit digitale Bildung Einzug in den Unterricht halten, umfasst”, erfuhr ich 2023 aus dem Ministerium (siehe “Digital first, pädagogische Freiheit second”).

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Der Beitrag von Heribert Prantl ist online unter dem Titel “Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf eine gute Schule” erschienen.

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