Papst Leo XIV. will nicht, dass Predigten von KI geschrieben werden
“Das Gehirn muss benutzt werden, damit wir unsere Intelligenz nicht verlieren.”
Zum Ostersonntag mal etwas aus der römisch-katholischen Kirche. Auf katholisch.de ist zu lesen (“Papst an Priester: Keine KI-Predigten – herkömmliche Seelsorge ändern”, 20.02.2026):
Nachdrücklich hat Papst Leo XIV. sich dagegen ausgesprochen, Predigten für den Gottesdienst von Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) schreiben zu lassen. Bei einem Treffen mit mehreren hundert Priestern seines Bistums Rom sagte er, KI sei nicht in der Lage, den Glauben weiterzugeben, aber genau das sei die Aufgabe einer Predigt. […]
Den Berichten zufolge verglich Leo XIV. bei dem Treffen die negativen Folgen des KI-Gebrauchs mit einer Erkenntnis aus dem Sport: “Alle Muskeln sterben ab, wenn wir sie nicht mehr nutzen, und deshalb muss auch das Gehirn benutzt werden, damit wir unsere Intelligenz nicht verlieren.”
Ferner heißt es in dem Artikel:
Zudem legte der Papst den Pfarrern mehr Kreativität in der Seelsorge und besondere Aufmerksamkeit für die Probleme junger Menschen ans Herz. “Wir sind nicht passive Erfüllungsgehilfen einer feststehenden Seelsorge, sondern sind dazu aufgerufen, mit Kreativität und Charisma an Gottes Werk mitzuwirken.” […] Eine erneuerte Art der Verkündigung müsse daher im Vordergrund stehen. Die Pfarreien müssten diese ins Zentrum ihrer Aktivitäten stellen, “um den Menschen zu helfen, mit den Zusagen Jesu in Kontakt zu kommen”.
Liebe Schulministerin, liebe Schulpolitiker im Landtag NRW: Hört, hört! Das Gehirn muss benutzt werden, damit wir unsere Intelligenz nicht verlieren.