FDP-Fraktion will “von der Kreide zur KI”

Im Landtag werden zu einem Antrag der Liberalen Sachverständige angehört, unter anderem Bitkom und ein ehemaliger Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz. Gilt “Digital first, Bedenken second” immer noch?

Die FDP-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen hat einen Antrag gestellt: “Von der Kreide zur KI – ein Aktionsplan für alle nordrhein-westfälischen Schulen” (Drucksache 18/16207). Aus dem Inhalt:

KI ist Alltag. 62 % der 12- bis 19-Jährigen nutzen laut JIM-Studie 2024 KI-Anwendungen wie ChatGPT – vor allem für Schule/Hausaufgaben (65 %), zur Unterhaltung (52 %) und zur Informationssuche (43 %). […] Die Potenziale von Künstlicher Intelligenz werden in der schulischen Praxis nicht ausgeschöpft, Risiken nicht angemessen adressiert. […]
Die Schulen in Nordrhein-Westfalen benötigen landesweit einheitliche Angebote, damit Lehrende und Lernende zugleich Kompetenzen aufbauen und KI verantwortlich nutzen. Das stärkt Professionalität, Lernwirksamkeit und Zusammenhalt. „Um die Potentiale von generativer KI für kreative Problemlösung und selbstgesteuertes Lernen wirklich zu heben, muss noch eini-ges geschehen. Schüler und Lehrer sollten schnell gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen und die Ergebnisse kritisch reflektieren,“ so Matthias Graf von Kielmansegg, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung.

Vorige Woche, am 4. Februar 2026, hörte der Landtagsausschuss für Schule und Bildung zu diesem Antrag Sachverständige an (Tagesordnung mit allen zugehörigen Dokumenten hier). Es lagen schriftliche Stellungnahmen der folgenden Personen bzw. Institutionen vor:

  • Bitkom e.V. (Bitkom vertritt laut eigenen Angaben mehr als 2.200 Mitgliedsunternehmen aus der digitalen Wirtschaft, fördert und treibt die digitale Transformation der deutschen Wirtschaft und setzt sich für eine breite gesellschaftliche Teilhabe an den digitalen Entwicklungen ein),
  • Dr. Frederik Dilling, Studienrat im Hochschuldienst der Universität Siegen (Fakultät IV, Didaktik der Mathematik),
  • GEW NRW,
  • Prof. Torsten Steinhoff, Universität Siegen (Philosophische Fakultät, Didaktik der deutschen Sprache),
  • Quentin Gärtner, ehemaliger Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz,
  • Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs in NRW e. V. (vlbs),
  • Nikol Rummel von CENTER FOR ADVANCED INTERNET STUDIES (CAIS) gGmbH.

In der Stellungnahme von Bitkom e.V. heißt es (Stellungnahme 18/3403):

Digitales Lernen wird genauso gut funktionieren wie Herrn Merz’ Fusionsreaktoren 2040 oder die Söderschen kanadischen Minikernkraftwerke für Bayern, von denen in Kanada noch keines läuft. Es geht nicht darum, praktikable Vorschläge zu machen, sondern darum, die Wähler mit Nebelkerzen zu verarschen. Und das klappt vorzüglich. Auch in Sachen KI an der Schule.

Oh, sorry, da ist etwas mit Copy&Paste schiefgegangen. Diese Worte stammen nicht von Bitkom e.V., sondern von einem Leser, der meinen Beitrag “Bedenken gegen den Einsatz von KI in Unterricht und Abitur” kommentiert hat. Wie sagt der gebildete Deutsche? Shit happens! In der Stellungnahme von Bitkom heißt es (jetzt richtig):

Wir teilen die Feststellung des Antrags, dass Künstliche Intelligenz (KI) längst ein fester Bestandteil des schulischen Lebens ist. KI eröffnet erhebliche Potenziale für die Unterrichtsgestaltung sowie zur Entlastung von Lehrkräften und Schulverwaltung, stellt Schulen zugleich jedoch vor neue pädagogische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen. Daher begrüßt Bitkom die Initiative, einen KI-Aktionsplan für Nordrhein-Westfalen zu entwickeln. […]
KI-basierte Anwendungen bieten erhebliche Potenziale für eine zeitgemäße Unterrichtsgestaltung, insbesondere mit Blick auf Binnendifferenzierung und individuelle Förderung. […]
Grundvoraussetzung für den Einsatz von KI im Unterricht bleibt eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Der Zugang zu digitalen Endgeräten sowie ein schneller und stabiler Internetanschluss in Unterrichtsräumen sind unverzichtbar.

In der Stellungnahme von Frederik Dilling heißt es (Stellungnahme 18/3398):

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Vorschlag für das Weiterdenken der aktuellen KI-Strategie zu begrüßen ist. In Nordrhein-Westfalen wurden beispielsweise mit dem KI-Pilotprojekt KIMADU, der Skilling-Initiative und dem Telli-Rollout wichtige Schritte gemacht, sodass die Schulen im Bundesland auf einem guten Weg sind. Aus wissenschaftlicher Perspektive stellen die professionellen Kompetenzen von Lehrkräften den zentralen Ankerpunkt für einen gelingenden Einsatz digitaler Technologien im Unterricht dar (Dilling et al., 2025). Vor diesem Hintergrund sollte das Thema KI – aufbauend auf bestehenden Pilotprojekten – in der Fort- und Weiterbildung stärker verankert werden.

In der Stellungnahme der GEW NRW ist zu lesen (Stellungnahme 18/3405):

Die GEW NRW erkennt die Realitäten bezüglich der weiten Verbreitung von KI-gestützten Lösungen in der Gesellschaft an. Längst ist KI ein fester Bestandteil der Lebenswirklichkeit unserer Kinder und Jugendlichen. Daher ist die Diskussion um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Schulbereich und die damit verbundene Notwendigkeit, Schulen auf digitale Entwicklungen vorzubereiten, notwendig. Schulen als zentrale Bildungseinrichtungen müssen hier in die Lage versetzt werden, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten und der veränderten Lebensrealität gerecht zu werden. […]
Für die Nutzung einer landesweiten KI-Infrastruktur in den Schulen in NRW muss die dafür benötigte Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen des Digitalpakts 1.0 wurden vor einigen Jahren ein Großteil der Beschäftigten in den Schulen mit dienstlichen Endgeräten ausgestattet. Diese Endgeräte sind mittlerweile veraltet und teilweise nicht mehr auf aktuelle Versionen der Betriebssysteme upzudaten.

Prof. Torsten Steinhoff schreibt (Stellungnahme 3410):

Damit Lehrkräfte KI pädagogisch und didaktisch sinnvoll nutzen, benötigen sie neben Wissen aber auch tragfähige professionelle Beliefs, also subjektive, handlungsleitende, relativ stabile Überzeugungen zum Einsatz von KI im Unterricht (Viberg et al., 2024). Es gibt inzwischen viele Lehrkräfte, die KI ein großes Lehr-/Lernpotential zuschreiben und deshalb einem Einsatz im Unterricht positiv gegenüberstehen (Deutsche Telekom Stiftung, 2025), aber auch einen nicht zu unterschätzenden Anteil von Kolleg:innen, die diesen Einsatz grundsätzlich ablehnen. […] Um den Anforderungen, die der pädagogisch und didaktisch sinnvolle Einsatz von KI an das Wissen und die Beliefs der Lehrkräfte stellt, zu entsprechen, sollte eine fachspezifische KI-Professionalisierung von Lehramtsstudierenden, Lehramtsanwärter:innen und Lehrkräften angestrebt werden: „Structured teacher training programs etectively enhance AI literacy and foster positive attitudes toward AI in education.“ […]

Ein lernförderlicher Einsatz von KI setzt technologisch eine Ausstattung der Schulen mit einer geeigneten IT- und KI-Infrastruktur mit niedrigschwelligen und spezialisierten KI-Anwendungen voraus, die im Unterricht von den Lehrkräften gesteuert werden. […] In einigen Berufen werden schon jetzt wichtige Teile der menschlichen Kommunikation entweder an die KI abgegeben („Delegation“) oder durch den Einbezug der KI neu definiert („Transformation“) (Steinhoff, i. Dr.). Diese Einsicht wirft die Frage nach zukünftigen Bildungszielen auf: Was sollen Schüler:innen in Zeiten von KI lernen? Große Bedeutung kommt zweifellos der Interaktion von Mensch und KI zu.

Quentin Gärtner schreibt (Stellungnahme 18/3411):

Die Schulpolitik in NRW droht auch den nächsten technischen Quantensprung zu verschlafen. […] Die einzige Möglichkeit, Schülern kontrolliert einen verantwortungsbewussten Umgang mit KI aufzuzeigen, ist, mit der Schule an der Spitze der Entwicklung zu stehen. Schulen müssen Vorreiter sein. […]
Die Landesregierung hat die Chance, endlich den Schalter umzulegen und die Schulen in NRW in eine neue Phase der Digitalisierung zu führen. Dabei kann Nordrhein-Westfalen innerhalb Deutschlands und – mit dem erforderlichen politischen Ehrgeiz – perspektivisch auch auf europäischer Ebene eine Vorreiterrolle einnehmen.

In der Stellungnahme des vlbs heißt es (Stellungnahme 18/3412):

Der vlbs – Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs in NRW – begrüßt ausdrücklich, dass mit der FDP-Vorlage die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) für Schule und Bildung in Nordrhein‑Westfalen aufgegriffen wird. Berufskollegs stehen in besonderer Weise an der Schnittstelle zwischen schulischer Bildung und beruflicher Praxis. Für die berufliche Welt ist der kompetente Umgang mit KI inzwischen selbstverständlich und erforderlich. Daraus folgt zwingend, dass auch Schule – und insbesondere die Berufskollegs – KI nicht nur thematisieren, sondern aktiv und verantwortungsvoll in Unterricht und Organisation integrieren müssen. […]

Wenn KI in der Arbeitswelt selbstverständlich und erforderlich ist, muss sie es auch im schulischen Alltag werden – nicht symbolisch, sondern wirksam, leistungsfähig und didaktisch fundiert.

Nikol Rummel von CAIS schreibt (Stellungnahme 18/3420):

Der Ruf nach einer KI, die für alle funktioniert und die flächendeckend ausgerollt wird, ist nachvollziehbar, jedoch ist die Realität weit davon entfernt.
Intelligente Tutoring-Systeme (ITS) können aufgrund einer umfassenden Modellierung des jeweiligen Inhaltswissens auf geprüftes Wissen zurückgreifen. […] Trotz erster vielversprechender Ergebnisse in einzelnen Bereichen wie dem Geben von Feedback oder dem Erstellen von Quizzes unter Einsatz von GenKI, bleiben aktuelle Ergebnisse zum lernförderlichen Einsatz von GenKI weit hinter der Effektivität von den vielfach erprobten, traditionellen ITS zurück (siehe Stellungnahme Rummel, September 2025).
Der Einsatz von GenKI als lernunterstützendes Werkzeug im Unterricht erfordert daher einen zurückhaltenderen Ansatz. […] Erste Ansätze dialogische GenKI mit ITS zu kombinieren sind im Hinblick auf Lernförderlichkeit erfolgversprechend, aber aktuell fehlen hier noch die entsprechenden empirischen Ergebnisse, die das belegen. […]
Eine GenKI-Anwendung so mit Informationen auszustatten, dass es den gewünschten pädagogischen Zweck erfüllt, bedeutet einen hohen Aufwand auf Seiten der Lehrkräfte und erfordert spezifische Kompetenzen. […] Anstatt einen schnellen und flächendeckenden Einsatz von GenKI an Schulen zu forcieren, plädieren wir für einen schrittweisen, erfahrungsbasierten Ansatz.

Gilt die Devise “Digital first, Bedenken second”, mit der die FDP unter Christian Lindner 2017 in den Wahlkampf zur Landtagswahl gezogen ist, immer noch? Das mögen unsere Leser (m/w/d) selber beantworten.

Die folgenden Experten wurden übrigens vom Schulausschuss des Landtags nicht angehört:

  • Manfred Spitzer: siehe den Artikel “KI in der Schule. Lernhilfe oder falsche Versprechen?”, in dem Spitzers Beitrag “KI in der Schule. Lern-Verstärker oder Betrugs-Turbo?” besprochen wird;
  • Ralf Lankau: siehe “Warum GenAI in der Schule mehr schadet als nutzt”;
  • Joseph Weizenbaum; der sagte in den 1980er-Jahren (Quelle: Hessendienst der Staatskanzlei (Hrsg.). Symposium der Hessischen Landesregierung. Informationsgesellschaft oder Überwachungsstaat. Strategien zur Wahrung der Freiheitsrechte im Computerzeitalter. Protokoll. 1984. S. 366.):

    Der Computer in der Schule ist eine reine Frage der Priorität. Ich frage: Beherrschen 18jährige in diesem Land ihre Muttersprache? Wissen sie viel von ihrer Geschichte, ihrer Kultur, ihrer Literatur? Können sie denken? Wenn die Schule diese Dinge vermittelt hat, dann wäre ich damit einverstanden, wenn der Computer eingeführt wird.

  • Paul Lockhart; der schreibt in “A Mathematician’s Lament”:

    Teaching ist not about information. It’s about having an honest intellectual relationship with your students. It requires no method, no tools, and no training. Just the ability to be real. And if you can’t be real, then you have no right to inflict yourself upon innocent children.

    Auf Deutsch (meine Übersetzung, ohne KI): “Beim Lehren geht es nicht um Information. Es geht beim Lehren darum, eine ehrliche intellektuelle Beziehung mit seinen Schülern zu haben. Es erfordert keine Methode, keine Werkzeuge und keine Ausbildung. Nur die Fähigkeit, authentisch zu sein. Und wer nicht authentisch sein kann, hat kein Recht, sich unschuldigen Kindern aufzuzwingen.”

  • Neil Postman; der schreibt in seinem 1995 erschienenen Buch “Keine Götter mehr. Das Ende der Erziehung” (Berlin Verlag, Berlin, S. 71f):

    In den frühen 20er Jahren schrieb ein Lehrer das folgende Gedicht:

    Mr. Edison sagt,
    Das Radio wird den Lehrer ersetzen.
    Victrola-Schallplatten können Sprachen lehren.
    Der Film wird abbilden
    Was das Radio nicht zeigen kann.
    Lehrer werden zusammen mit dem Einhorn
    Und langhaarigen Frauen
    In den Wäldern verschwinden;
    Oder in Museen gezeigt werden.
    Erziehung wird zu einem Knopfdruck.
    Vielleicht kann ich bei der Vermittlung arbeiten.

    Ich bin nicht alt genug, um mich an die Einführung des Radios und des Schallplattenspielers zu erinnern, aber ich erinnere mich an Zeiten, als der 16-mm-Film das Allheilmittel sein sollte; dann das geschlossene Kabelfernsehsystem für die Schulen; dann der 8-mm-Film; dann die vom Lehrer unabhängigen Lehrbücher. Jetzt Computer. Ich erkenne einen falschen Gott, wenn ich ihn sehe.

  • Paul Watzlawick: “Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.”
  • Albert Einstein: “Warum beglückt uns die herrliche, das Leben erleichternde, Arbeit ersparende Technik so wenig? Die einfache Antwort lautet: weil wir noch nicht gelernt haben, einen vernünftigen Gebrauch von ihr zu machen. Im Kriege dient sie dazu, daß wir uns gegenseitig verstümmeln. Im Frieden hat sie unser Leben hastig und unsicher gestaltet. Statt uns weitgehend von geisttötender Arbeit zu befreien, hat sie die Menschen zu Sklaven der Maschine gemacht, die meist mit Unlust ihr eintöniges, langes Tagewerk vollbringen und stets um ihr armseliges Brot zittern müssen.” (Laut goodreads.com sagte Einstein diese Worte ursprünglich auf Englisch, wiedergegeben in “Einstein Sees Lack in Applying Science”, The New York Times, 16.02.1931.)

PS
Im Übrigen fordere ich immer noch die Einrichtung einer Ombudsstelle für Schülervertretungen. (Was ist wichtiger: das Pushen von KI oder die Behebung von innerschulischen Demokratiedefiziten?)

2 Kommentare

  1. Achim Brauer

    Danke für die ausführliche Darstellung.
    Liberale und Konservative erscheinen mir radikaler zu sein, als es Progressive je sein werden.
    Bei dem Einsatz von Smartphones in Schulen rudert man zurück. Sie werden flächendeckend verboten. Mir kommt es vor, als hätte man Grundschülern das Zigarrerauchen im Unterricht erlaubt, um jetzt die Gesundheitsgefährdung zu erkennen.
    Ich bin nach 50 Jahren Pädagogik und als Vater von 6 Kindern der Überzeugung, dass das größte Geschenk an unsere Kinder ein erkentnisreiches analoges Leben ist. Digitale Chancen für den Einzelnen können m.E. nur auf der Basis einer intensiven Reflektion des “banalen” Alltags entstehen.
    Das Interesse der “Konsumdealer” ist die Verhaftung unserer Kinder auf der Erlebnis- und bestenfalls Erfahrungsebene, denn das verspricht den Wunsch nach ungehemmten Konsum zu ermöglichen. Die Erkenntnis ist nicht zentraler Gegenstand der schulischen Bildung, aber Grundlage einer glücklichen Lebensgestaltung im Einklang mit Mitmensch und Natur.
    Kinder von reichen Eltern wachsen sicher nicht mit künstlicher Intelligenz auf, denn diese kennen die Gefahren und schützen ihre Kinder davor.

    Antworten
  2. Magda von Garrel

    Vielen Dank für den ausführlichen und gut recherchierten Artikel. Der schon vor vielen Jahren vollzogene Kotau der Bildungspolitik vor der IT-Branche entkernt das Wesen der Pädagogik in atemberaubender Geschwindigkeit, da die hierfür erforderlichen Beziehungen von Mensch zu Mensch zunehmend durch Mensch-Maschinen-Interaktionen ersetzt werden. Die immer gleiche Begründung für diesen in Gang gesetzten Auflösungprozess lautet, dass die Kinder und Jugendlichen so früh wie möglich einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Geräten und Programmen erlernen müssten.
    In diesem Zusammenhang hat Manfred Spitzer darauf hingewiesen, dass es in Kindergärten und Schulen doch auch kein Alkoholkompetenztraining gibt. Allein mit diesem Satz hat Spitzer meines Erachtens entlarvt, dass das “Verantwortungsargument” auf sehr tönernen Füßen steht und somit keinesfalls die Dehumanisierung der Pädagogik rechtfertigt.

    Antworten

Antworten auf Achim Brauer Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert